Vorfußchirurgie

Vorfußchirurgie

– Korrekturoperationen bei Hammerzehendeformitäten
– Korrekturoperationen bei Hallux valgus Fehlstellungen
– Entfernung von Morton Neuromen

 

Beispiel: Hallux valgus

Beschreibung

Der Hallux valgus  (Ballenzehe) ist einer der häufigsten Erkrankungen des Vorfußskelettes, wobei das Großzehen-Grundgelenk zum Fußaußenrand hin abweicht.

Der Großzehenballen am Fußinnenrand tritt oft deutlich hervor und es bilden sich häufig schmerzhafte Entzündungen.

Durch den permanenten Druck der Großzehe auf die  Nachbarzehen, kommt es bei diesen dann ebenfalls zu Fehlstellungen. Sie entwickeln sich oft zu Hammer- und Krallenzehen.

Ursache

Neben einer erblichen Veranlagung gilt falsches Schuhwerk (zu enge Schuhspitzen, hohe Absätze)  als einer der Hauptursachen in der Entstehung eines Hallux valgus.

Therapie:

Bereits vorbeugend sollte abwechslungsreiches Schuhwerk mit genügend Freiraum für die Zehen getragen werden. Häufiges Barfußlaufen ist ebenfalls empfehlenswert. Ansonsten können Einlagen gegen die Schmerzen beim Gehen helfen.

Eine fortgeschrittene Fehlstellung der Großzehe lässt sich jedoch nur durch eine Operation korrigieren.

Diese wird im Falle von Schmerzen angeraten und ist keine Schönheitsoperation. Während der  Operation wird der erste  Mittelfußknochen durchtrennt. Danach wird der zehenwärts gelegene Anteil des Mittelfußknochens in Richtung des zweiten Mittelfußknochens verschoben und die beiden Teile des Mittelfußknochens mit Drähten oder Schrauben fixiert.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung umfasst regelmäßige Wundkontrollen und Verbände, die die Großzehe in der richtigen Position halten.
Ein Vorfußentlastungsschuh wird bis zum Ende der 6. postoperativen Woche getragen.

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